Mittwoch, 1. Februar 2017

Freddie Mercury (Biografie)

Ich habe kürzlich „Freddie Mercury. Die Biografie“ von Lesley-Ann Jones zum Jahrestag geschenkt bekommen. Und ja, das war ein sehr, sehr liebes und vor allem aufmerksames Geschenk, über das ich mich gefreut habe.

Denn Queen war für eine kurze Zeit die erste Band, die mich als junger Teenager so richtig intensiv gefesselt hat. Zunächst hatte ich etwas „klassischen“ Rock’n’Roll gehört (Chubby Checker und Little Richard), mich dann aber der Band angenommen, deren Video „Invisible Man“ mich sehr begeisterte. Der Song befand sich auf „The Miracle“, das just im Wendejahr 1989 veröffentlicht wurde und mich nachhaltig beeindruckte. Insbesondere „I want it al“ hatte es mir wegen der Gitarre dort angetan. Dann kam 1991 „Innuendo“ heraus, das letzte Album zu Lebzeiten Mercurys. Auch das fand ich super. Vielleicht werden jetzt einige bemängeln, dass das ja nur die letzten beiden Alben waren. Und klar, mir gefielen auch Songs wie „Radio Ga Ga“, „Under Pressure“ und „Another One Bites the Dust“ sind ebenfalls Klassiker. Aber bei mir waren es halt diese beiden Alben, die mich begeisterten. Vielleicht lag das schlicht an der Zeit. Vielleicht aber auch daran, dass die Gitarre dort bisweilen recht heavy rüberkam – und mir somit der Weg in die härteren musikalischen Gefilde geebnet wurde. Jedenfalls ging es mir recht nahe, als Freddie Mercury dann am 24.11.1991 starb.

Ich habe danach noch das Freddie-Mercury-Tribute-Concert am 20.04.1992 herbeigesehnt und gebannt verfolgt. Das war insofern auch sehr spannend, als dort Metallica und Guns’n’Roses spielten, die damals in der Heavy-Szene recht angesagt waren. Metallica hatten gerade ihr schwarzes Album rausgebracht und spielten u. a. „Sad But True“. Und Guns’n’Roses schmissen 1991 ihre „Use Your Illusion I“ und „Use Your Illusion II“ auf den Markt, in dessen Folge es zig Single-Auskopplungen und Videos auf MTV gab. Queen brachte damit vieles an Musik zusammen, was mich zu diesem Zeitpunkt in der Schule und Freundeskreis begleitete. (Mit Ausnahme allerdings z. B. von Grunge-Sachen wie Nirvana, Pearl Jam usw.)

Nach dem Tribute-Konzert lief bei mir dann langsam andere Musik, die auch deutlicher in Richtung „heavy“ ging. Gleichwohl fand und finde ich die Songs von Queen nach wie vor hörenswert. Das geht mir nicht mit vielen Bands so.

Aber genug davon. Wie ist „Freddie Mercury. Die Biografie“ von Lesley-Ann Jones?

Ganz offen: Ich bin etwas enttäuscht, obwohl es natürlich zunächst für das Buch spricht, dass ich es ziemlich zügig durchgelesen habe.

Formal finde ich an der Biografie nicht so toll, dass zwar irgendwie eine Chronologie verfolgt wird, aber zwischendrin in den Kapiteln irgendwie der rote Faden verloren geht. Da werden dann wieder Ereignisse aus anderen Zeiten eingestreut. „Dank“ der Marotte der Autorin, mit den Jahreszahlen etwas spärlich umzugehen, ist es aber nicht immer einfach, die Ereignisse „richtig“ zuzuordnen. Negativ finde ich auch, wie die wörtliche Rede abgegrenzt ist. Ein Zitat kann schon mal über mehre Absätze gehen. Die werden aber nicht besonders hervorgehoben – die sehen auch wie die anderen Absätze auch. Und zu allem Überdruss gehen sie in andere Absätze (ohne wörtliche Rede) über. An manchen Stellen schienen mir die schließenden Gänsefüßchen zu fehlen, so dass nicht immer klar war, wo die Autorin spricht und wo nicht. Gut, Letzteres passierte nicht so häufig. Aber bei einem Buch in der dritten Auflage erwarte ich weniger solche Dinge. Verwirrend sind auch die (Vor-)Namen, die immer genannt werden. Zwar befindet sich hinten ein Personenverzeichnis, aber es fällt doch nicht immer leicht, die Personen sofort (wieder) zuzuordnen.

Inhaltlich nimmt das Buch seinen Anfang bei Bob Geldorfs „Live Aid“ Koncert, auf dem Queen auftraten und damit mehr oder minder ihr „Comeback“ begründeten. Danach geht das Buch zur Kindheit und Schulzeit von Farrokh Bulsara, geht auf seinen Spitzennamen „Freddie“ ein, gleitet über zur Studierenden-Zeit, den ersten musikalischen Gehversuchen, den musikalischen Anfängen von Queen mitsamt der Umbenennung in „Freddie Mercury“ und verfolgt dann verschiedene Stationen von Queen bzw. weitere Lebensabschnitte von Freddie Mercury. Am Anfang nahm mir dabei die Lobhudelei auf Mercury etwas überhand. Nichtsdestotrotz lasen sich die Kapitel zu seiner Kindheit und der Zeit, in der er mit Eltern nach England zog, interessant.

Insgesamt habe ich aber den Eindruck, auch dort nicht wirklich viel mehr als Allgemeinplätze zu erfahren. Es gibt zwar viele Zitate, aber wenige von Freddie Mercury selbst. Es ist zwar durchaus interessant, wenn versucht wird, über die Freunde, Zeitzeugen usw. ein Bild herauszukristallisieren. Aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass das trotzdem an der Oberfläche bleibt. Hätte ich nicht auch ein ähnliches Bild bekommen, wenn ich kritisch die Klatschpresse verfolgt hätte? Interessant ist dagegen, nachzulesen, wie lange sich Queen abmühen mussten, um endlich mal zu einem Plattenvertrag zu kommen.

Ich will mal noch ein paar Punkte aufzählen, die mir besonders negativ aufgefallen sind. Dazu gehört das ständige Herausheben der Sexualität von Mercury. Die Ausführungen der Autorin m.E. legen dabei eher ein deutliches Zeugnis darüber ab, welche Probleme ihr das eigene Schubladendenken bereitet. Ständig wird betont, Mercury sei homosexuell gewesen, um dann aber oft auch darauf hinzuweisen, er hätte auch mit Frauen geschlafen. Irgendwo taucht der Begriff „Bisexualität“ auf, um das dann gleich wieder zu relativieren. Gleichwohl wird im Text irgendwo Mercury direkt oder indirekt zitiert damit, er habe sich für diesen Weg entschieden. Meiner Meinung nach hätte die Autorin ohne Verlust auf die Versuche einer Einordnung gänzlich verzichten können. Möglicherweise wäre sie dem „tatsächlichen“ Wirken von Mercury sogar noch näher gekommen. Dann hätte sie geschildert, mit wem er zusammen war, wo er sich rumtrieb – und die Leserinnen und Leser hätten sich selbst einen Reim darauf machen können. Es hätte dann schlicht so gewirkt, wie es offenbar war.

Richtig negativ auf den Magen geschlagen ist mir allerdings das letzte Kapitel, wo es u. a. auch um die letzten Stunden von Mercury geht. Konkret gab es wohl in den Medien eine Falschaussage und die Autorin wollte diese richtigstellen. Soweit so gut. Aber dazu beschreibt sie eine Szene, die ich absolut pietätlos finde – und die ich hier deshalb auch nicht reproduzieren möchte. Sie hätte auch anders damit umgehen können. Hinzu kommt, dass die Autorin das ganze Buch über offenbar bemüht ist, keine Indiskretionen preiszugeben. Aber an besagter Stelle hat dieses Bemühen offenbar Urlaub gemacht.

Was die Indiskretionen betrifft: Sie kennt ja einige Leute und kann ich nachvollziehen, dass sie bestimmte Dinge nicht breittreten will. Es wäre ja auch unglaubwürdig, einerseits gerade auch gegen Ende des Buches zu kritisieren, dass jemand aus dem nahen Umfeld von Mercury Dinge an die Presse gab und diese das dann ausschlachtete, sich aber andererseits einer ähnlichen Sensationslust hinzugeben. Nur frage mich dann, ob sich bestimmte Sachverhalte dann nicht auch hätten anders darstellen lassen. Zum Beispiel gab es hinsichtlich des Nachlasses wohl ziemliche Unstimmigkeiten. Aber so, wie das geschrieben ist, war ich als Leser schon für die Hintergrundgeschichte angefüttert worden, die dann aber reichlich blass blieb.

Ein anderer Kritikpunkt ist, dass an verschiedenen Stellen zwar auch widersprüchliche Aussagen zitiert werden – bewusst als Gegenüberstellung. Das finde ich prinzipiell klasse. Aber generell scheint mir das Buch echte Konflikte zu umschiffen. Es ist mir daher an vielen Stellen zu unkritisch. So wird beschrieben, dass Queen einzelne Persönlichkeiten waren und dann irgendwie auch ihr Ding gemacht haben, sich hauptsächlich auf professioneller Ebene begegnet wären. Dann werden aber gemeinsame Partys geschildert und Brian May spricht am Ende vom Verlust eines guten „Freunds“. Doch Letzteres ist im Buch eigentlich so nicht zu finden. Kritisches Nachfragen? Fehlanzeige.

Was ebenfalls in diese Kategorie fällt, das ist die fehlende kritische Auseinandersetzung mit dem Umstand, dass Queen laut Buch bisweilen auch „Steuerflüchtlinge“ waren – das wird mit Bezug auf Mercury immer wieder erwähnt, aber richtig ausgeführt und vielleicht auch mal kritisch reflektiert wird es nicht. Ähnlich sieht es mit der politischen Einordnung von Mercury aus. Es wird zwar an einer Stelle im Buch angedeutet, dass er sich da eher raushalten wolle. Aber gerade weil die Autorin so sehr die Sexualität von Mercury mit entsprechender Schublade thematisiert, wäre ja mal interessant gewesen, wie er dies politisch sah. Ähnlich auch sein Engagement bei „Live Aid“. Da gibt es am Anfang ein paar Aussagen, die deutlich machen, dass ihn das berührt hat. Hatte er aber auch eine politische Meinung zu, die über Allgemeinplätze hinausging? Das betrifft auch seinen Migrations-Hintergrund, der deutlich am Anfang genannt wird. Zudem gab es ein Konzert in Südafrika, das wegen der zu dieser Zeit existierenden Apartheid politisch umstritten war. Der Sachverhalt wird im Buch erzählt, auch von der Rechtfertigung für dieses Konzert her. Aber tiefer geschürft wird nicht. Irgendwo wird von einer „kolonialen“ Einstellung geschrieben, auch das bliebt ohne Details.

Was ist vom Buch insgesamt zu halten?

Nun, meine Biographie bzw. musikalische Sozialisation macht mich für den Stoff einfach empfänglich. Ich war damals angetan von Queen, die Musik war der Hammer. Aber ich habe damals nicht viel über Queen gelesen, ich war rein an der Musik interessiert. Insofern fand ich im Buch viele Dinge, die ich nur geahnt habe. Mir war auch nicht bewusst, wie stark Queen als Rock’n’Roll-Band funktionierte, weil ich die Aufmachung von Mercury – das Divenhafte – nicht unbedingt damit verband. Dass Mercury extrem angetan war von Jimi Hendrix und die Band auch geschockt auf den Tod John Bonhams (1980, Schlagzeuger von Led Zeppelin) reagierte, das wusste ich nicht. Ebenso wenig bewusst war ich mir der Bedeutung von „Rock in Rio“. Dass Queen in Südamerika so sehr der Renner waren, das wusste ich auch nicht. Insofern kann das Buch durchaus mit Gewinn gelesen werden.

Dem gegenüber stehen allerdings die obigen Negativpunkte. Ob diese durch die Positivpunkte aufgewogen werden können, muss jeder und jede selbst beurteilen. Ich war in der Summe etwas enttäuscht.

Außerhalb der Wertung möchte ich allerdings anmerken, dass die Biografie von einer gedrückten Stimmung begleitet wird. Mercury wird als jemand beschrieben, der getrieben war, gefangen in seinen Widersprüchen und Komplexen. Hinzu kommt, dass sein Tod im Buch allgegenwärtig ist. Ich selbst befinde mich in einem Alter, in dem Mercury von seiner Krankheit gewusst haben muss und sich erste Anzeichen seiner Krankheit zeigten. Darüber nachzudenken ist nun nicht gerade die fröhlichste Tätigkeit unter der Sonne. Ich brauch‘ jetzt jedenfalls erst einmal etwas aufmunternde Kultur.


Kommentare:

Charlie hat gesagt…

Es ist schön, nach all den Jahren mal wieder etwas über Queen zu lesen, auch wenn ich die besprochene Mercury-Biografie nicht kenne.

Die späten Alben, die Du erwähnst, haben mich damals allerdings dazu veranlasst, mich nicht weiter mit dieser Band zu beschäftigen - nach "Sheer Heart Attack", "A Night At The Opera", "A Day At The Races" und "News Of The World" waren das für meine Ohren nur noch schnöde Pop-Abgesänge auf eine ehemals grandiose, äußerst kreative Zeit. ;-) So unterschiedlich können Wahrnehmungen sein! :-)

https://www.youtube.com/watch?v=H-P0VznfK_E

"Hot Space" war der totale Niedergang, der schließlich mit dem bohlenähnlichen "Radio Gaga" seinen Abschluss und ersten Höhepunkt fand - für mich. In den 80ern sind ja leider viele, so viele ehemals halbwegs progressive oder sonstwie anspruchsvolle(re) Bands in der musikalischen Hölle der kommerziellen Popmusik gelandet - Queen waren da leider keine Ausnahme.

Liebe Grüße!

Arbo Moosberg hat gesagt…

Ja, so ist das. Ist halt auch eine Generationensache. ;-)

Was speziell bei mir noch eine Rolle spielt bzw. was mir nach nochmaligem Anschauen von "Invisible Man" aufgefallen ist: Das musste ja zu der Zeit so'ne C64-Freaks wie mich ansprechen - Computer, Joystick usw.

Wenn ich mir die Biografie so durch den Kopf gehen lasse, war's wohl auch immer so, dass sich Queen an anderen Trends ausprobierten, weshalb ich nicht ausschließe, dass die sich halt auch irgendwie "angepasst" haben. Tja und dann auch das viele Koks. ;-) Naja und von Freddie wird geschrieben, dass er "im Alter" gesetzter wurde. Das mag den Pop in späten Jahren erklären. Aber wie gesagt, so recht "Fan" war ich sozusagen erst in den "aller"letzten Stunden.

Und da kann ich nur sagen, dass "The Miracle" und "Innuendo" vielleicht die einen oder anderen popmäßigen Nummern drin hatten, aber eben auch ziemlich Gitarren-lastige Riffs - und manche Songs waren auch etwas sperrig (wie zB Innuendo). Was mich aus heutiger Sicht an diesen Alben eher stört, das ist der bisweilen recht künstliche Bass.

Eine andere Sache ist wohl aber Queen als Live-Band. Die Biografie schreibt halt, dass die unheimlich gut gewesen sein müssen. Neben ihrem Auftritt bei Rock in Rio muss auch das Budapest-Konzert - damals noch im "Ost-Block" - legendär gewesen sein. Letzteres haben 3Sat oder ZDF oder so nach Freddies Tod nochmal im Nachtprogramm gespielt, wenn ich mich recht erinner: Und das haben wir im Nachgang (auf Video) dann ziemlich gebannt geschaut. Auf was ich hinaus will: Es kann gut sein, dass diese Live-Qualitäten die schwachen Alben wieder aufwiegen. Das ist mir jedenfalls bei manchen Bands so gegangen - die Alben waren bäh, aber live waren sie super.

Ansonsten hast Du was das Kommerzielle betrifft Recht: Das wird in der Biografie auch geschrieben - dummerweise aber auch noch gerechtfertigt a la "Hey, was wollt ihr". Und deutlicher Ausfluss davon ist, was Queen nach Freddies Ableben gemacht haben. Fand ich Anfang noch das Tribute-Concert ziemlich cool, steht das im Rückblick aber genau dafür, die Pflöcke für die Anschlussverwertung einzuschlagen. Statt die Band also einzustampfen, wird der Zombie weiter auf die Bühne geschickt - das ist dann ähnlich schlimmt wie die einen oder anderen Reunionen (nur dass es keinen Widergänger gibt, sondern die Leiche nen neuen Kopf bekommt...). Nicht, dass ich dem Adam Lambert - mit dem sie aktuell unterwegs sind - eine gute Stimme absprechen will, also als Cover-Band wäre das schon OK. Aber es ist heute halt irgendwie ein ziemlich belangloser Aufguss.

Da ist mir z.B. Type-O-Negative lieber: Pete starb und die Band-Mitglieder schrieben, damit wäre Type-O auch gestorben - ohne auch nur einmal (soweit ich weiß) wieder als Type-O in die Seiten und Tasten zu hauen.

Charlie hat gesagt…

Ist das tatsächlich eine "Generationensache"? :-) Ich weiß ja nicht, wie alt oder jung Du bist, aber ich zähle mich noch nicht zum alten Eisen. ;-) Meine Töchter sind 13 und 15 (und meine Nerven entsprechend malträtiert) und der C64 war mein jugendlicher Einstieg in die Welt der Computerspiele, die ich heute liebe (auch wenn es danach zunächst eine lange Pause gab).

Queen habe ich leider nie live erlebt - es stimmt aber (und das belegen viele Aufzeichnungen), dass sie auch in den "kommerziellen" Zeiten grandios gewesen sind. Mir als Musiker ist es ja vollkommen schleierhaft, wie man einerseits musikalische Juwelen darbieten und im selben Konzert oberflächlichen Drei-Akkorde-Pop im 4/4-Takt zum Besten geben kann, ohne sich zumindest ein wenig unwohl zu fühlen. ;-) Aber das betrifft, wie gesagt, nicht bloß Queen.

Liebe Grüße!

Arbo Moosberg hat gesagt…

Ah, Mist, die berühmt berüchtigten Arbo-Fettnäpfchen, die ich mit Schwindel erregender Sicherheit immer erwische... ;-)

Ich hatte - nach den Schilderungen von Dir auf'm Blog - mehr oder minder den Eindruck, dass Du im Jahrgang (um's rund zu machen) noch vor 1980 bist. Ich gebe aber zu, dass mein "Generationen"-Begriff da auch etwas leidet. Als Wendekind habe ich oft den Eindruck, dass es einen Unterschied macht, ob Du zur Wende 10, 12 oder 14 warst. Die wenigen Jahre bestimmen prägend das Bild bzw. Wahrnehmung - was nicht nur institutionell bedingt ist (ich hatte das Glück, dass mich die Wende 1989 vor der FDJ bewahrt hat).

By the way: Eigentlich wäre das mal eine interessante Idee - Bands besprechen, die das Drei-Akkorde-Pop-Phänomen erwischt hat oder/bzw. die halt mehr oder minder eine Entwicklung durchgemacht haben, die sie einem heute nicht mehr hörbar erscheinen lässt. Zudem gibt es ja auch Bands, die zu einer bestimmten Zeit intensiv gehört wurden, die heute aber nur noch nerven (auch mit dem alten Zeugs). Könnte spannend sein. Mal sehen. :-)