Donnerstag, 26. Oktober 2017

Nüchtern betrachtet, fischt Frau W. wieder…


Über „Aufgelesen-und-kommentiert“ bin ich gerade wieder auf eine Aussage von Frau W. gestoßen (via internetz-zeitung.eu). Eigentlich steht dort nichts Neues. Aber weil kurz nach der Bundestagswahl 2017 verschiedentlich die Auseinandersetzungen zwischen Riexinger/Kipping und Wagenknecht/Bartsch Thema waren und genau dabei auch das Thema ‚Asyl‘ wieder im Raum stand, will ich mir dann doch noch einmal ein paar Einlassungen erlauben.

Samstag, 30. September 2017

Kleine Presseschau [30.09.2017]: Osten, Sachsen & ‚links?‘


Da angesichts der Ergebnisse der Bundestagswahl viel über das Wahlverhalten im Osten spekuliert wird, möchte ich dann doch mal noch auf ein paar Artikel verweisen, die mir in dem Zusammenhang über den Weg gelaufen sind.



Daniela Dahn über Flüchtlinge & kapitalistische Fluchtursachen

Nach der Bundestagswahl gäbe es viel zu diskutieren, insbesondere mit Blick auf die AfD. Offen gestanden ist mir das aber fast schon zu viel, weil ich dann mit dem Wischmopp zwischen berechtigen Argumenten und wohlfeil gepflegten Stereotypen über ‚Ossis‘ aufräumen müsste. Das ist mir im Moment etwas viel. Vielleicht kommt später noch etwas.

Was ich jedenfalls nicht vorenthalten möchte, ist ein Interview von KFM mit Daniela Dahn (Youtube).
 
Es gibt zwei Dinge, die ich hier richtig super finde. Einmal, dass sie zwar nicht immer ganz fest im Stoff zu stecken scheint, aber ganz klar die ökonomischen System-Zusammenhänge kennt, benennt und daraus entsprechende Verantwortung unsererseits gegenüber den Flüchtenden, die nach Europa kommen, ableitet. Zweitens ist es eine Wonne, wie sie KFM dezidiert immer mal wieder widerspricht und zwar in Punkten, in denen KFM die Rechtsblinke-Parolen von Lafo & Frau W. auftischt. Stellt auch mal Rückfragen, um zu präzisieren. Daniela Dahn stammt aus der DDR, war dort in der Opposition, im „Demokratischen Aufbruch“ aktiv und Mitherausgeberin des Freitags. Ich bin noch nicht ganz durch, aber alles in allem lohnenswert, dort einmal hineinzuhören.

Mittwoch, 23. August 2017

Presseschau (23.08.2017): Gefährder, Rechte, Wirtschaftswissenschaften und mehr

Die Zeit titelte gestern „Abschiebung islamistischer Gefährder rechtmäßig“. Um was ging’s? Zwei Personen (27 und 21 Jahre), die in Deutschland geboren wurden und aufwuchsen, aber keinen deutschen Pass (keine deutsche Staatsangehörigkeit?) besaßen, wurden als ‚islamistische Gefährder‘ eingestuft und sollen in – Achtung: Zynismus pur – die ‚Heimatländer‘ abgeschoben werden. Dagegen wurde geklagt, das Bundesverwaltungsgericht hat das abgelehnt. Die Personen müssen bzw. dürfen abgeschoben werden.

Donnerstag, 10. August 2017

Uns geht's prima...

Unter dem Titel "Gerechtigkeit - Alles eine Frage der Wahrnehmung" hat das Institut der deutschen Wirtschaft (Köln) die Ergebnisse einer Umfrage veröffentlicht, die es zusammen mit Allbus durchführte. Verkauft wird einem die Studie als repräsentative Studie: 3.490 Personen wurden befragt. Es ist natürlich klar, wohin der Hase läuft: Deutschland wird gerechter empfunden, immer mehr Bürger (sic!) sind mit ihrem Lebensstandard zufrieden usw.

Spontan musste ich dann an einen Song der Ärzte denken.