Für heterodoxe Ökonom(inn)en weiß der Beitrag sicherlich nicht übermäßig viel Neues zu berichten. Für "Unbeteiligte" mag der Beitrag aber dennoch recht interessant sein.
Am 12.11.2011 war Georg Schramm auf der Occupy-Demo in Frankfurt am Main zugegen. Und wieder einmal lässt sich eigentlich fast jeder Satz unterstreichen.
Ich war wieder mal unterwegs und zwar in der Dahlener Heide. Wirklich klasse dort, vor allem, wenn mensch auch noch Pilze findet. Tja, ein paar Impressionen folgen hier.
Wer sich das musikalisch untermalen möchte, sollte mal nach Alcest "Tir Nan Og" suchen.
Wenn ich gerade mal bei herbstlichen Musik-Tipps bin: Auch "Sur L'Océan Couleur De Fer" von Alcest ist nen schöner Song, der mir im Moment mit kaum noch aus den Ohren geht. Und ebenfalls kaum aus den Ohren bekomme ich wieder mal Year of No Light (Ausserwelt/ Persephone).
Jo, YONL sind von den Gitarren her durchaus schwerer ... aber irgendwie mag ich die Bretonen. Leider sind sie so selten auf Tour.
Derzeit wird emsig auf die „Griechen“ eingedroschen und dabei eine Endzeitstimmung verbreitet, dass mir einfach nur schlecht wird. Gestern war sich Jauch tatsächlich nicht zu blöde, nach „Chaostagen in Athen?“ zu fragen. Als ob die Proteste dort durch autonome und linksradikale Gruppen geprägt werden; die Proteste sozusagen ein wohlstandsgenährte Punker-Bier-Prügelei-Party sind. Hallo? Geht’s noch?
Ich kann mich in der Einschätzung daher nur der FAZ anschließen, die zu den bei Jauch erwähnten Auswanderungsbestrebungen einzelner Griechen schrieb:
„Wie tief muss dieser Kontinent gesunken sein, wenn ein Teil seiner Bewohner ihn möglichst schnell verlassen will? Diese europäische Bankrotterklärung ist übrigens niemandem aufgefallen“.
Mit Politiker(innen) wie Merkel und Co. kann mensch sich einfach nur noch die Kugel geben. Gute Nacht Europa!